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Freitag, 04 Dezember 2015 15:59

Eröffnung einer Kleiderstube und Fahrradwerkstatt für Flüchtlinge

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VertreterInnen der Kommune mit den Ehrenamtlern und den Vertretern der Kurdischen Gemeinschaft Rhein/Sieg-Bonn e.V. VertreterInnen der Kommune mit den Ehrenamtlern und den Vertretern der Kurdischen Gemeinschaft Rhein/Sieg-Bonn e.V. Kurdische Gemeinschaft Rhein-Sieg/Bonn e.V.

Am 3. Dezember eröffnete die Kurdische Gemeinschaft Rhein-Sieg/Bonn e. V. mit Gästen aus der kommunalen Vertretung die lang ersehnte Kleiderstube und Fahrradwerkstatt für Flüchtlinge. Das Projekt wurde in Kooperation mit der AWO Bonn/Rhein-Sieg e.V. und der Flüchtlingsinitiative Lohmar/ Siegburg e.V. mit gemeinsamer Hilfe vieler Ehrenamtlicher Kräfte ins Leben gerufen.

„Ich bin sehr glücklich, dass vor allem die bundesdeutsche Gesellschaft so hilfsbereit und sensibilisiert auf das Thema reagiert“, betonte der Ehrenvorsitzende und Gründungsmitglied der Kurdischen Gemeinschaft Rhein/Sieg-Bonn e.V. Musa Ataman, während der Vorsitzende Youssef Klein mit seinen Gästen die Kleiderstube besichtigte. Besonders freute sich die Gemeinschaft über das Beiwohnen seiner Gäste Franz Huhn, Bürgermeister der Stadt Siegburg, der Vizebürgermeisterin Frau Dr. Susanne Haase-Mühlbauer, Frau Antje Dinstühler, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums im Rhein-Sieg-Kreis, Herr Franz-Josef Windisch, Geschäftsführer der AWO Bonn Rhein/Sieg e.V., Frau Ingrid Rumland & Frau Jutta Schröder, Vertreterinnen der FDP Fraktion im Rat und Frau Marga Basche, Ratsmitglied der CDU und Vorsitzende des CDU Arbeitskreises Flüchtlinge und Integration. Herr Klein bedankte sich bei allen EhrenamtlerInnen, die sich in den letzten Wochen für die beiden Projekte stark machten. „Nun haben wir hier auch ein wunderbares Angebot bei dem in erster Not Flüchtlingen geholfen werden kann“, betonte Herr Klein. Gerade die Fahrradwerkstatt ist ein Projekt bei dem Flüchtlinge nicht nur durch die Ausgabe von Fahrrädern bedient werden, sondern auch durch aktives Anpacken die Fahrräder gemeinsam mit den Ehrenamtlichen repariert werden. Der Bedarf steigt ständig „Sogar aus Köln und aus der Eifel“ kommen Hilfesuchende, kann die aktive Ehrenamtlerin Colette Weiher berichten. Gefragt sind vor allen für die Kleiderstube Kleidergrößen bis Größe L. Der Bürgermeister Herr Huhn ist sich bewusst: „Vielfalt das ist das wovon wir alle profitieren. Wer hilft gewinnt“, ist die Devise.

Die Spenden können jederzeit in den Büroöffnungszeiten von 10:30- 17:30 abgegeben werden.

Die Ausgabe der Kleider erfolgt jeweils an 2 Tagen, dienstags, 10:00-12:00 Uhr und donnerstags von 14:00-16:00 Uhr.

Die Kurdische Gemeinschaft bedankt sich recht herzlich für die bisher gespendeten Sachleistungen.

Wir freuen uns über weitere Spenden für die Hilfebedürftigen!

Gelesen 2303 mal Letzte Änderung am Dienstag, 08 Dezember 2015 10:08
Musa Ataman

Vorsitzender der Kurdischen Gemeinschaft Rhein-Sieg/Bonn e.V.