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Ilkay Yilmaz

Ilkay Yilmaz

Integrationsfachkraft

Politikwissentschaftlerin, M.A.

 „Mem u Zîn“ - der klassische kurdische Epos

Wir freuen uns, Feryad Fazil Omar, der Kurdologe, Iranist und zugleich Leiter des Instituts für Kurdische Studien e.V bei unserem nächsten literarischen Abend am 01.02.2019, in unseren Räumlichkeiten der Kurdischen Gemeinschaft Rhein-Sieg/Bonn e.V. begrüßen zu dürfen.

Feryad Fazil Omar stellt an diesem Abend das wohl bekannteste kurdische literarische Werk „Mem u Zîn“ von Ehmedê Xanî vor. Feryad Fazil Omar hat 2018 den klassischen kurdischen Epos aus dem 17. Jahrhundert ins Deutsche übersetzt und widmet dies der heranwachsenden neuen Generation der Kurden in Europa.

Mittwoch, 02 Januar 2019 12:26

Infoveranstaltung-Risiken im Internet

Risiken wissen und Vorkehrungen treffen!

Die MBE, Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer veranstaltete in den Räumlichkeiten der Kurdischen Gemeinschaft Rhein-Sieg/Bonn e.V. eine Informationsveranstaltung zum Thema „Risiken im Internet“.

Zielgruppe der Veranstaltung waren interessierte Migranten*innen und Geflüchtete, die durch den Fachexperten, Herrn Ingo Kubis, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Wohlfahrtsverbandes (DPWV) Rhein-Sieg-Kreis und IT Kaufmann, auf mögliche Risiken im Internet multiperspektivisch hingewiesen wurden.

Montag, 17 Dezember 2018 13:08

Wir trauern!

Trudi Sattler-Trauth

Unsere langjährige Freundin und Wegbegleiterin Trudi Sattler-Trauth  ist im Alter von 62 Jahren von uns gegangen - Wir sind sehr traurig darüber. Trudi war für uns über so viele Jahre hinweg eine gute Freundin, Weggefährtin und Ratgeberin, dass es schwer ist, die passenden Worte dafür zu finden, was wir in diesem Augenblick empfinden. Sie hat unser Leben so positiv bereichert, uns mit ihrer äußerst positiven Art Mut gemacht und inspiriert, über alle Grenzen hinweg zu denken und zu handeln. Wir sind sehr dankbar für die Zeit, die wir mit ihr gemeinsam verbringen durften und für die großartige Unterstützung, die Trudi  uns Zuteil werden ließ. Unser aller Beileid und Mitgefühl gilt Ihrer Familie. Du bist für immer in unseren Herzen Trudi!!!

Siegburg, den 17.12.2018

Das Team der Kurdischen Gemeinschaft

Freitag, 14 Dezember 2018 14:05

Bildungsveranstaltung zum Schulsystem

Das Schulsytem in Deutschland

Letzten Mittwoch hatte die MBE, Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer, zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Schulsystem in Deutschland“  in die Räumlichkeiten der Kurdischen Gemeinschaft Rhein-Sieg/Bonn e.V. eingeladen.Es sind zahlreiche interessierte Migranten und Geflüchtete mit ihren Kindern zusammen zur Veranstaltung gekommen und konnten sich durch unseren Referenten, Herrn Hassan Taschkale, ein besseres und überschaubares Bild vom Schulsystem in NRW machen.

Freitag, 14 Dezember 2018 13:24

Ein Thematischer Abend zum Thema NSU

NSU als Beispiel für institutionellen Rassismus

Im Dezember 2018 veranstaltete die Integrationsagentur der Kurdischen Gemeinschaft Rhein-Sieg/Bonn e.V. in Kooperation mit dem Arbeitskreis für Antirassismus in Siegburg im Rahmen seines Projektes "Zeichen setzen! Für Menschlichkeit, Vielfalt und Akzeptanz" und weiteren Unterstützern eine öffentliche Informations-und Diskussionsveranstaltung zum Thema NSU. Eingeladen zu Gast war der Berliner Rechtsanwalt Carsten Ilius und eine Vertreterin der Initiative "Keupstrasse ist überall" aus Köln.

Donnerstag, 13 Dezember 2018 13:22

Buchvorstellung Cemil Turan Bazadi

Mein Name ist Azad

Im Rahmen einer in den Räumlichkeiten der Kurdischen Gemeinschaft stattfindenden Lesung hat der Autor und Schriftsteller Cemil Turan Bazadi aus seinen verschiedenen Werken vorgelesen. Der Schriftsteller hat u.a. von seinem neuen Roman "Mein Name ist Azad", welcher auf einer wahren Begebenheit beruht, erzählt. Der Autor wurde im Sommer 2018 mit dem UNESCO Preis ausgezeichnet.

Ein gelungenes Austauschgespräch

Der neue Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes im Rhein-Sieg-Kreis Herr Reiner Matthes, Nachfolger für Udo Haack, der seit vielen Jahren seine Dienste im Rhein-Sieg-Kreis erwies, besuchte gemeinsam mit Frau Carmen Martin Valdes – Fachreferentin der MigrantInnenselbsthilfe- die Kurdische Gemeinschaft, die zugleich Mitglied beim Paritätischen Wohlfahrtsverband ist.

Freitag, 07 Dezember 2018 13:08

Buchvorstellung Zelle Nr. 5

Gefangen in der Zelle Nr. 5 - gefangen in der Hölle

Die Kurdische Gemeinschaft veranstaltete im Rahmen seines Projekes "Kultur als gemeinsame Sprache", gefördert durch MIGRApolis - House of Resources" im November in seinen eigenen Räumlichkeiten eine atemberaubende Lesung mit einer Zeitzeugin von Foltererfahrung. Die eingeladene Schriftstellerin Rahime Kesici-Karakas las aus ihrem neu erschienenen Buch „Frau sein in Zelle Nr.5“ und versetze die Zuhörer*innen in die Gefühlwelt einer gefolterten und gefangenen Frau.

Bildung ist unsere Zukunft

Die Migrationsberatung der Kurdische Gemeinschaft Rhein-Sieg/Bonn e.V. veranstaltet am Mittwoch, den 12. Dezember eine Infoveranstaltung zum Schulsystem in Deutschland. Ziel der Veranstaltung ist die Vermittlung eines besseren Verständnisses über die Inhalte des Schulsystems und ihrer Bedeutung im pädagogischen Kontext.

Freitag, 30 November 2018 13:51

Nach wie vor kein Schlussstrich!

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Integrationsagentur der Kurdischen Gemeinschaft Rhein-Sieg/Bonn e.V. lädt sie im Rahmen ihres Projektes "Zeichen setzen! Für Menschlichkeit, Vielfalt und Akzeptanz" zu folgender Veranstaltung ein:

Nach wie vor KEIN SCHLUSSSTRICH!

Wie geht es weiter nach dem Prozess gegen Mitglieder des rechtsterroristischen Netzwerkes „Nationalsozialistischer Untergrund“(NSU)

Montag, den 03.12.2018,

um 18:30 Uhr

Ort: Kurdische Gemeinschaft Rhein-Sieg/Bonn e.V., Lindenstrasse 58, 53721 Siegburg

Hintergrund:

Von 2000 bis 2011 wurden 10 Menschen von Mitgliedern des NSU aus rassistischen Motiven umgebracht, über 30 bei Bombenanschlägen traumatisiert und verletzt. Anstatt ihnen beizustehen wurden die Opfer selbst bis zum Jahr 2011 bespitzelt, beschuldigt und kriminalisiert. Erst das Bekennervideo des angeblichen „Trios“ verschaffte den Betroffenen endlich Erleichterung: Es war keiner von Ihnen. Bis dahin wurden sie von Behörden, Medien und der Zivilgesellschaft als Schuldige gebrandmarkt.

Im Jahre 2012 versprach die Bundeskanzlerin Angela Merkel die vollständige Aufklärung des NSU-Komplexes. Als das Urteil am Mittwoch, den 11. Juli im Münchner NSU-Prozess nach 5 Jahren gesprochen wurde, sind mehr Fragen offen als geklärt. Das Urteil ist für die Angehörigen der Mordopfer sowie für die Überlebenden der drei bekannten Bombenanschläge und für die Betroffenen der Raub- und Banküberfälle des NSU nicht nur enttäuschend, sondern ein Schlag ins Gesicht. Und das nicht nur, weil bis auf einen der Verurteilten, keiner an der Aufklärung mitgearbeitet hatte, noch wirkliche Reue bekundete. Sondern auch, weil sich nach wie vor eine nicht bekannte Anzahl der an den Morden und Anschlägen beteiligten Rechtsextremisten unerkannt in Deutschland bewegen können und sicher vor einer Strafverfolgung sind. Sie genießen offensichtlich von deutschen Behörden, v.a. Verfassungsschutzbehörden Schutz. Die kritische Auseinandersetzung ist somit nicht gewährleistet. Ein Grund mehr, dass sich die Opfer in unserem Rechtstaat nicht mehr sicher fühlen können.

Sowohl der Prozess und die juristische Aufarbeitung, als auch der Umgang mit der Thematik lässt eine bittere Erkenntnis erwecken. Rechtsextreme Strukturen und ihre offenkundigen Verbindungen zu Verfassungsschutzämter, Polizeibehörden und Gerichte wurden systematisch vertuscht.  

Das Urteil im NSU-Prozess ist ein historischer Moment, denn es zeigt mit aller Deutlichkeit, dass der Staat und seine Organe nicht an einer lückenlosen Aufklärung von rechtsextremen Strukturen in Deutschland interessiert sind.

Der Informations-und Diskussionsabend möchte vor diesem Hintergrund mit Podiumsgästen den Grundcharakter des ganzen NSU Prozesses inklusive seiner gesellschaftlichen Rezeption näher beleuchten, als auch eine kritische zivilgesellschaftliche Auseinandersetzung zum Thema gewähren.

Podiumsgäste:

Carsten Ilius: Rechtsanwalt im Straf- und Aufenthaltsrecht. Hat Elif Kubaşık, die Witwe des am 4. April 2006 in Dortmund ermordeten Mehmet Kubaşık als Rechtsanwalt im NSU Verfahren in München vertreten. Charlotte Schwalb: Freie Journalistin mit Schwerpunkt Rechtsextremismus, Frauen-, Flüchtlings- und Migrationspolitik. Seit 2014 Aktivistin in der Initiative "Keupstrasse ist überall" tätig.

Für die Bewerbung und Weiterverbreitung in Ihren Netzwerken würden wir uns sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Ilkay Yilmaz

Projektkoordinatorin

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